Soziales Lernen und Schulsozialarbeit

Herbstbilder
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Unsere Schule bietet ein breites Angebot an Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder. Einzeln, in kleinen Gruppen, aber auch in den Klassen werden soziale Fähigkeiten erlernt, geübt, gestärkt und gefestigt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kooperation mit Lehrerinnen und Lehrern sowie den Erzieherinnen des Betreuungsbereichs. Auch Eltern können sehr gerne beraten, unterstützt und bei Bedarf an weitere Stellen vermittelt werden.

Ab 2014 wurde unter Kooperation des Landkreises, der Stadt Tübingen, des Staatlichen Schulamts und den Martin-Bonhoeffer-Häusern das Projekt "BUS" (Beratungs- und Unterstützungssystem an Schulen) gestartet. Ziele sind die Flexibilisierung der Hilfen, die Einführung eines individuell für die Hügelschule passenden Unterstützungssystems und die Vernetzung zwischen Schule, Sozialer Arbeit und Betreuung. Das Ziel einer personellen Aufstockung konnte bereits umgesetzt werden.

Das bedeutet, dass alle Fachkräfte (Lehrkräfte, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, sozialpädagogischer Betreuungsbereich, Sonderpädagogen, ….) an unserer Schule eng zusammenarbeiten. Mit der verbindlichen Zusammenarbeit an unserer Schule - man kann dazu auch „multiprofessionelle“ Zusammenarbeit sagen - verfolgen wir vier Ziele:

Jedes Kind wird in seiner Entwicklung und seinen Begabungen unterstützt und individuell gefördert. Viele Augen sehen mehr, mehrere Ohren hören besser – das ist gut für die Kinder.

Das gemeinsame Miteinander an unserer Schule ist uns wichtig. Das kann dann gut gelingen, wenn jedes Kind mit seinen Stärken wahrgenommen wird und sich in die Gemeinschaft einbringen kann.

Mit den Eltern arbeiten wir im Interesse der Kinder partnerschaftlich zusammen. Die unterschiedlichen Professionen an unserer Schule können in den verschiedenen Entwicklungsthemen der Kinder Rat geben und bei Fragen zur Seite stehen. 

Unsere Schule ist keine Insel, wir arbeiten deshalb mit vielen Partnern im Stadtteil zusammen und stimmen unsere verschiedenen Angebote für Kinder aufeinander ab. Das eröffnet den Kindern Zugänge zu Bildung, Kultur und Teilhabe auch jenseits der Schule.

Die Trägerschaft der Sozialen Arbeit an der Hügelschule liegt teils bei der Stadt Tübingen, teils bei den Martin-Bonhoeffer-Häusern.

Schulsozialpädagogik Soziale Gruppenarbeit

Christel Klötzke

Michael Müller

Michael Müller

Sonja Riethmüller-Kühn

Petra Müller

Die Schulsozialpädagogik bietet verschiedene Formen der Unterstützung an. So steht den Kindern, Eltern und Lehrerinnen ein Beratungsangebot zur Verfügung.

Folgende Bausteine zum Erlernen oder Vertiefen sozialer Fähigkeiten werden zur Zeit regelmäßig in den Klassen, Kleingruppen oder einzelnen Kindern angeboten:

- Ferdi-Projekt in Klasse 1

- RiG (Resilienz in Grundschulen)

- Einzelfallhilfe durch das "Ich schaff's"- Programm

- Begleitung der 3. Klassen ins Schullandheim

- Konzentrationstraining

 

In verschiedenen, regelmäßig stattfindenden Gruppen erlernen die Kinder soziale Fähigkeiten und können in einer kleinen Gruppe individueller unterstützt und gefördert werden

 

 

Einzel- und Familienhilfe

Sonja Riethmüller-Kühn

Michael Müller

 

Einzel- und Familienhilfe über das

Jugendamt

 

 

Erlebnisse mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Klötzke

von Levi Domdey und Paul Staiger


Wisst Ihr noch, was Frau Klötzke mit uns gemacht hat? Manches ist  schon ziemlich lange her, verrückt oder?In Klasse 1 hatten wir diese lustige Schatzsuche mit Ferdi, dem Chamäleon. Frau Klötzke lehrte uns, wie ein Chamäleon zu sehen. Vor allem ging es aber darum, Streite zu klären: Wenn einem jemand zu nahe kommt, heißt es: „STOP, HÖR AUF!“Das war der Schlüsselsatz, den wir immer sagen sollten, wenn wir uns bedroht fühlten. Als Belohnung für unsere gute Arbeit bekamen wir einen Drachen, natürlich keinen echten, sondern eine süße Handpuppe. Doch obwohl Frau Klötzke uns die Stop-hör-auf-Regel beigebracht hatte, gab es in  Klasse 2  Probleme mit Streitigkeiten. Doch wir hatten die gute Idee, wieder zu Frau Klötzke zu gehen. Wir stellten erneut fest, dass Frau Klötzke eine sehr nette Frau ist. Sie half uns, die vielen Streitigkeiten zu klären, und erlaubte uns auch, in der Pause bei ihr Kuscheltiere zu holen. Am Anfang von Klasse 3 passierten in der Schule schreckliche Dinge und es kam oft zu Gewalttaten. Wer schritt wieder ein, um uns alle zusammenzubringen? Natürlich Frau Klötzke! Sie brachte uns bei, dass man sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch verwunden kann. Wir sollten uns gegenseitig Lobbriefe (grünes Papier) und Beschwerdebriefe (rotes Papier) schreiben und demjenigen, dem wir etwas zu sagen hatten, auf den Tisch legen. Mit der Zeit wurden es immer weniger rote Briefe und irgendwann bekam keiner mehr ein rotes Papier. Weil sich diese  Methode bewährt hatte, machten wir das weiterhin fast jede zweite Woche. In Klasse 4 kamen wir auf die Idee, in der Pause in Frau Klötzkes Zimmer zu gehen, um dort mit Lego Technik oder anderen Sachen zu spielen. Doch wie immer gab es beim allergrößten Spaß auch immer den allergrößten Streit. Mädchen und Jungen stritten sich, wer in der Pause zu Frau Klötzke ins Zimmer gehen durfte. Doch wie wir Frau Klötzke kennen, schritt sie ein, bevor der Streit ausarten konnte.
Die Besuche von und bei Frau Klötzke hatten stets etwas Magisches an sich, weil sie immer mehr als eine Weisheit  auf einmal auf Lager hatte und nach dem Gespräch mit ihr jeder Streit viel kleiner wirkte.  Unsere Schule kann wirklich froh sein, dass sich Frau Klötzke so um alle Probleme zwischen den Schülern kümmert.    

Grundschule an der Hügelstraße - Hügelstraße 17-19 - 72072 Tübingen
Telefon 07071/1504-10 - Fax 07071/1504-29

 

 

Layout und Realisation: Tobias M. Baur