Schulaktionen

SingRomantik

Sing Romantik Aufführung am Freitag, den 13. Oktober in der Christuskirche in Reutlingen


„Oh ich bin so aufgeregt“, freuten sich I. und A..„Ich freue mich schon so riesig, meine Eltern, Geschwister und sogar die Oma kommen, um mich singen zu hören!“ , meinte M..„Der Klang in der Kirche, also das hätte ich mir nicht so bombastisch vorgestellt!“, staunte L..„Es war so anstrengend, aber jetzt bin ich so stolz auf mich, dass ich das geschafft habe! Eine so lange Zeit zu stehen und zu singen“ , erklärte M.. 
Die Viertklässler der Hügelschule waren nach der Aufführung glücklich, zufrieden und alle sind in ihrem Selbstbewusstsein mindesten 10 Zentimeter gewachsen! 
Bereits seit April dieses Jahres begannen die Klassen 4a und 4b der Hügelschule angeleitet durch ihre Chor-Lehrerin Frau Schmiga und den Klassenlehrerinnen Nagehan Meme und Dorothee Länge die Lieder für den großen Auftritt am 13. Oktober einzustudieren. Im Vorfeld mussten erst mal die Lehrer selbst an zwei Nachmittagen an einer Fortbildung teilnehmen, denn die romantischen Lieder waren nicht ganz so einfach! 
Schließlich begann die Probenzeit und es stellte sich schnell heraus, dass wirklich alle Kinder begeistert waren und die teilweise sehr langen Texte rasch lernten, um mit voller Stimmmacht mitsingen zu können. 
Frau Trüün unterstütze das Einstudieren, indem sie drei Mal bei uns vorbeikam, um jeweils zwei Stunden intensiv mit den Kindern zu proben. Dies waren besondere Highlights für die Kinder, da Frau Trüün immer viel Schwung und gute Laune in den Schulalltag brachte. 
So rückte das Datum der Aufführung immer näher, die Vorfreude war fast schon mit den Händen zu greifen! Und endlich, am Freitag, den 13. Oktober war es soweit! Gleich morgens holte uns ein extra gecharteter Bus vor der Hügelschule ab und wir fuhren nach Reutlingen in die Christuskirche. Dort trafen wir zum ersten Mal auf einen Teil unserer Mitsinger. So viele Kinder! Und das sollte erst der eine Teil sein! Wir durften nämlich nur den rechten Flügel der Bühne belegen, darauf wurde bei der Stellprobe genau geachtet, also kamen auf der anderen Seite nochmal so viele Sänger dazu! Die Kinder spürten hier zum ersten mal richtig, welch große Aufführung das gab! Und endlich, endlich, durften diese wunderbaren romantischen Lieder in der Kirche klingen und wie das klang! Unterstützt durch die professionelle Band von Frank Schlichter wurden die Lieder angesungen. Dieser Klang! Unvorstellbar und so manches Kind war tief ergriffen. Der Morgen war anstrengend, immer wieder mussten die Kinder ihre ganze Aufmerksamkeit und Konzentration bündeln, um die vielen Anweisungen gut umzusetzen. Alle Kinder waren begeistert und so verging der Morgen trotz allem in rasantem Tempo. 
Nach einer kurzen Mittagspause trafen sich alle Sänger schon wieder in Reutlingen und diesmal sah und spürte man den feierlichen Anlass: Alle Kinder waren in einem weißen Oberteil und dunklem Unterteil festlich herausgeputzt, überall gab es aufgeregtes Geplapper und strahlende Gesichter! Mamas, Papas, Omas, Geschwister, allen sah man eine große Vorfreude in den Augen an. 
In der Kirche wurde es still und 230 Kinder liefen nach unserem vorher geübten Plan über die Seitenschiffe zum Chorraum ein. Ein Raunen in den Bänken, einleitende Worte von Frau Trüün und dann überkam alle die große Gänsehaut: All diese  Kinderstimmen, vereint, unterstützt von der Band, gaben alles „ Jetzt geht’s los, lasst Musik erklingen.....“. Im Anschluss rauschender Applaus und strahlende Gesichter, die Spannung nahm ab und der Spaß bekam wieder die Oberhand. Und wie die Kinder Spaß hatten! Alle schauten gebannt auf Friedi, die die Kinder mit ihrem Zauberblick immer wieder sammelte und zurück zur Konzentration führte. Die Einsätze kamen auf den Punkt, die langen Noten klangen nach und spätestens jetzt hatten wirklich alle eine Gänsehaut und genossen das Konzert. 
Mitreißende schnelle Stücke wie „der fröhliche Landmann“ wechselten sich mit eher ruhigen und romantischen Liedern „Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort......“. Lustige Texte wie „die Hühner gacken, rufen laut Applaus..“ folgten auf nachdenkliche Passagen „ Leise zieht durch mein Gemüt, liebliches Geläute..“ . 
Den Kindern gelang es, all diese Stimmungen gesanglich einzufangen und das Publikum war begeistert: Träumte, lachte und dazwischen immer wieder: Tosender Applaus! 
Einzelne Spielszenen erklärten die altertümliche Sprache oder die Ungeheuerlichkeit der Texte, zum Beispiel, wenn Wilhelm Tell seinem Sohn mit der Armbrust den Apfel vom Kopf schießen soll! Auf diese Weise konnten selbst die kleinsten Zuschauer im Kirchenraum den Texten folgen. So war das Konzert sehr kurzweilig, es gab viel Abwechslungsreiches zu hören, zu sehen und sogar zum selbst mitsingen, wenn Friedie Trüün das Publikum einlud, die zweite Stimme über die Strophen der Kinder zu legen. 
Nach dem Konzert waren sich alle Anwesenden einig: Diese Konzert war phantastisch! 

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